Start Geschichte

Gründung und Vorgeschichte

 

Die Genossenschaft wurde am 12.03.1900 gegründet. Unter der Nummer 101 in das Genossenschaftsregister beim Amtsgericht Jülich eingetragen, begann sie ihre Tätigkeit.

 

Die Genossenschaft zählte zur Zeit der Gründung 26 Mitglieder. Es fanden sich damals bekannte Persönlichkeiten, die den ersten Vorstand bildeten (Kaplan Schüller, Fabrikant Anton Rausch und Geschäftsmann Gabriel Dressen). Erster Aufsichtsratvorsitzender war Bankdirektor Foegen. Ihm zur Seite standen die Herren Notar Froitzheim, Medizinalrat Dr. Heinrichs, Hermanns und Berwix.

 

Die Mitgliederzahl der Genossenschaft betrug im 2006 ca. 1000 Mitglieder.

 

Zweck der Genossenschaft ist vorrangig eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung (Gemeinnütziger Zweck) der Mitglieder der Genossenschaft.

 

Während in allen anderen Unternehmensformen allein der Bilanzgewinn im Mittelpunkt des Geschäftsinteresses steht, ist er bei uns nur Mittel zum Zweck. Und dieser Zweck ist die Besserstellung der Mitglieder auf dem Wohnungsmarkt. Im Laufe der Jahre hat unsere Genossenschaft viele markante städtebauliche Akzente gesetzt; viele Projekte gelten als beispielhaft. Gegenwärtig und zukünftig setzen wir alles daran, dass wir die von den Gründern und bisher Verantwortlichen mit großem Erfolg geleistete Arbeit zum Wohle der Genossenschaft fortsetzen und weiterhin immer eine gute Adresse in Jülich und Umgebung sind und bleiben.

 

Im Jahre 2006 wurde der Gemeinnützige Bauverein eG Jülich umbenannt in WOGE Jülich eG.

 

Neubauten/Wiederaufbau

 

Im Oktober 1900 wurde mit dem Bau der ersten 6 Wohnhäuser (3 Doppelhäuser) in der Römerstraße 32-42 in Jülich begonnen.

Bis zum Beginn des II. Weltkrieges erstellte der Bauverein 275 Häuser mit 394 Wohnungen, wovon 21 Häuser mit 29 Wohnungen in den Besitz von Mitgliedern übergingen. Durch den Ausbruch des II. Weltkrieges wurden unsere 363 Wohnungen weitestgehend zerstört.

 

Im Jahre 1964 waren bereits 64 Wohnungen instand gesetzt, ein Jahr später verfügte man über 72, Ende 1948 bereits wieder über 98 Wohnhäuser. Im September 1949 waren wieder 107 Wohnhäuser mit 398 Wohnungen bewohnbar.

 

Anfang der 60er Jahre wurde mit speziellen Fördermitteln des Landes der Wohnblock „An der Vogelstange 14-18 „ mit 18 Wohneinheiten und 10 Garagen errichtet. Mitte der 60er folgt ein weiterer Wohnblock (zwei Mehrfamilienhäuser) mit gesamt 30 Wohnungen in der „Münstereifelerstraße 2-8".

 

1973 wurden in der „Märkischen Straße 7-11" insgesamt 18 Wohneinheiten mit jeweils 70m²-Wohnungen erstellt.

In den Jahren 1980 – 1990 wurden 8 Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 106 Wohnungen neu gebaut. Unter anderem seniorengerechte Mehrfamilienhäuser (mit Aufzug) wie z.B. in der „Kirchbergerstraße 28", „Sebastianusstraße 8 und 18a"

 

Am 1.03.2000 wurde die erste Seniorenresidenz „Leo-Martiné-Haus" mit 21 Wohnungen eröffnet.

 

Im Dezember 2005 wurde die zweite Seniorenresidenz „Albert-Eduard-Schröder-Haus" mit 27 Wohnungen eröffnet.

 

Mitte 2009 waren es dann bereits 240 Häuser mit 670 Wohnungen und 186 Garagen auf einer Gesamtgrundstücksfläche von fast 119.000 Quadratmetern.

 

Neben der Neubautätigkeit legen wir weiterhin großen Wert auf die Modernisierung des Wohnungsbestandes. Dass auch dann noch die Mieten bezahlbar bleiben ist oberstes Ziel unserer Aktivitäten (Heizungseinbau, Badsanierung, Fenstererneuerung etc.)

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Satzung.